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Die erste Begegnung mit audiovisuellen Medien beginnt heute schon im frühen Kindesalter. Bewegte Bilder sind ein Leitmedium unserer Gesellschaft. In einer von Bildern dominierten Welt sollten Kinder und Jugendliche das Vokabular von bewegten Bildern verstehen, Bilder dechiffrieren und selbst bewusst Bildwelten produzieren können.
Das grundlegende Bildungsziel ist in diesem Zusammenhang die Medienkompetenz. Der Umgang mit Medien in KiTa, Schule und zu Hause sollte individuell und altersgerecht abgestimmt sein.
Anstatt reinen Medienkonsum zu fördern, sollte die Entwicklung medialer Kompetenz im Mittelpunkt der Erziehung zu Hause, in der KiTa und auch in der Schule stehen.
Da Medien wie Film und Fernsehen einen Einblick in unbekannte Bilderwelten und Kulturen ermöglichen, kann ein adäquater Umgang die kindlichen Wahrnehmungsund Verstehensfähigkeiten positiv beeinflussen.
Der kritisch analytische Umgang mit Filmhandlung und -sprache bietet neue Perspektiven und Handlungsmuster, um die eigenen Sichtweisen zu prüfen und zu erweitern. Dabei beeinflusst der kompetente Umgang mit Medien den Aufbau einer eigenen Selbst- und Weltsicht und dient als Instrument für die Auslotung der Welt.
Genau wie für Erwachsene dienen Kinofilme auch der Unterhaltung und der Entspannung und können gleichzeitig die Fantasie der Kinder fördern.
Wenn wir Film als universelle Sprache, die man lernen und unterrichten kann, verstehen, dann sollte jeder Kinobesuch gut vor- und nachbereitet sein.
Für weitere Informationen und Fortbildungen für Lehrer und Fachseminare erreichen Sie uns im LVR-Zentrum für Medien und Bildung – Medienzentrum für die Landeshauptstadt Düsseldorf (Tel. 0211 - 27 404 3105 oder 0211 - 27 404 2112).

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